Mindestlohn-Rechner · Stundenlohn · Monatsgehalt · Minijob
Mindestlohn-Rechner 2026/2027: Stundenlohn, Monatsgehalt und Minijob prüfen
Prüfen Sie mit unserem Mindestlohn-Rechner, ob Stundenlohn, Monatsgehalt, Minijob-Grenze und Branchenmindestlohn zusammenpassen. Der Rechner berücksichtigt den gesetzlichen Mindestlohn 2026 und 2027, zeigt Differenzen verständlich an und hilft Bewerbern sowie Arbeitgebern bei einer schnellen ersten Einschätzung.
Rechner starten
Mindestlohn-Rechner 2026/2027
Tragen Sie Stundenlohn, Monatsgehalt, Wochenarbeitszeit oder Minijob-Daten ein. Der Rechner prüft automatisch, ob Ihre Angaben zur gesetzlichen oder branchenspezifischen Lohnuntergrenze passen.
Mindestlohn-Rechner 2026
Berechnen Sie mobiloptimiert, ob Lohn, Arbeitszeit und Beschäftigungsart zur gesetzlichen oder branchenspezifischen Lohnuntergrenze passen.
Überblick
Alles Wichtige zum Mindestlohn-Rechner
Diese Seite erklärt, wie der Mindestlohn berechnet wird, welche Werte 2026 und 2027 gelten, wie Minijobs geprüft werden und warum Branchenmindestlöhne in bestimmten Tätigkeiten entscheidend sein können.
Aktuelle Werte
Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn 2026 und 2027?
Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Bruttostundenlohn. Er legt fest, welche Untergrenze Arbeitgeber in Deutschland grundsätzlich einhalten müssen. Für 2026 und 2027 stehen die Werte bereits fest.
Mindestlohn 2026
Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto pro Stunde.
Mindestlohn 2027
Ab dem 1. Januar 2027 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 14,60 Euro brutto pro Stunde.
Minijob-Grenze 2026
Die monatliche Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 Euro und ist an den Mindestlohn gekoppelt.
Entwicklung
Mindestlohn-Entwicklung 2015–2026
Seit der Einführung im Jahr 2015 ist der gesetzliche Mindestlohn deutlich gestiegen. Die Übersicht zeigt den Verlauf bis zum aktuellen Wert 2026 und macht sichtbar, wie stark sich die Lohnuntergrenze verändert hat.
Wichtige Meilensteine
- 2015: Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland mit 8,50 Euro brutto pro Stunde.
- 2022: Größte Anhebung im Verlauf, bis auf 12,00 Euro brutto pro Stunde.
- 2026: Aktueller gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde.
- 2027: Bereits festgelegte Erhöhung auf 14,60 Euro brutto pro Stunde.
Funktion
Was berechnet der Mindestlohn-Rechner?
Viele Rechner zeigen nur Monatsgehalt oder Stundenlohn. Unser Mindestlohn-Rechner geht weiter: Er prüft auch Minijob-Grenzen, Branchenwerte und den konkreten Abstand zur relevanten Lohnuntergrenze.
Stundenlohn prüfen
Geben Sie Stundenlohn und Wochenarbeitszeit ein. Der Rechner zeigt, ob der Wert über oder unter der geltenden Lohnuntergrenze liegt.
Monatsgehalt umrechnen
Aus Monatsgehalt und Wochenstunden wird der rechnerische Stundenlohn ermittelt. Dadurch werden kritische Gehaltsmodelle sichtbar.
Minijob berechnen
Der Rechner zeigt, ob geplante Stunden und Stundenlohn innerhalb der monatlichen Minijob-Grenze bleiben.
Branche auswählen
In bestimmten Branchen können höhere Mindestlöhne gelten. Der Rechner kann diese Werte in die Prüfung einbeziehen.
Stichtag beachten
Einige Branchenwerte ändern sich unterjährig. Deshalb ist der Stichtag wichtig, wenn ein bestimmter Zeitraum geprüft werden soll.
Ergebnis einordnen
Die Auswertung zeigt nicht nur eine Zahl, sondern auch Differenz, Monatswerte und Hinweise zu Beschäftigungsart oder Branche.
Formel
So wird das Monatsgehalt beim Mindestlohn berechnet
Bei gleichbleibender Wochenarbeitszeit wird häufig mit einer durchschnittlichen Monatsstundenzahl gerechnet. Grundlage ist die Formel: Wochenstunden × 52 Wochen ÷ 12 Monate.
Bei 40 Wochenstunden ergibt das rund 173,33 Stunden pro Monat. Diese Monatsstunden werden mit dem jeweiligen Mindestlohn multipliziert.
Beispiele mit 13,90 € Mindestlohn 2026
Minijob
Mindestlohn und Minijob: Wie viele Stunden sind 2026 möglich?
Der Mindestlohn gilt grundsätzlich auch im Minijob. Zusätzlich ist die monatliche Verdienstgrenze wichtig. Wird sie überschritten, kann aus dem Minijob eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden.
Minijob-Grenze 2026
Bei 13,90 Euro Mindestlohn liegt die Verdienstgrenze 2026 bei 603 Euro monatlich.
Maximale Monatsstunden
Bei Mindestlohn 2026 sind rechnerisch rund 43,38 Stunden pro Monat möglich.
Minijob-Grenze 2027
Durch die Erhöhung auf 14,60 Euro steigt die monatliche Grenze 2027 auf 633 Euro.
Branchenmindestlohn
Warum Branchenmindestlöhne im Rechner wichtig sind
Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn ist nicht in jedem Fall die einzige relevante Untergrenze. In bestimmten Branchen können verbindliche Mindestentgelte gelten, die über dem allgemeinen Mindestlohn liegen.
Genau deshalb ist unser Mindestlohn-Rechner nicht nur als einfacher Stundenlohnrechner gebaut. Er kann auch Branchen und Tätigkeitsgruppen berücksichtigen, damit die Prüfung näher an der tatsächlichen Praxis liegt.
Anspruch
Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn?
Der gesetzliche Mindestlohn gilt grundsätzlich für Arbeitnehmer in Deutschland. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob die Beschäftigung in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijob ausgeübt wird.
In der Praxis gibt es aber Sonderfälle. Deshalb fragt der Rechner auch nach der Beschäftigungsart. Besonders bei Praktikum, Ausbildung, Ehrenamt, Minderjährigkeit ohne Berufsabschluss oder Beschäftigung nach Langzeitarbeitslosigkeit sollte genauer geprüft werden.
- Vollzeitbeschäftigte
- Teilzeitbeschäftigte
- Minijobber
- Saisonkräfte
- Aushilfen
- viele Praktikumsverhältnisse, sofern keine Ausnahme greift
Fehler vermeiden
Fehler bei der Mindestlohn-Berechnung
Viele falsche Ergebnisse entstehen nicht durch den Rechner, sondern durch unklare Eingaben. Besonders häufig werden Netto und Brutto verwechselt oder die Wochenstunden falsch angesetzt.
Netto statt brutto eingetragen
Der Mindestlohn ist ein Bruttostundenlohn. Nettozahlungen sind für diese Prüfung nicht die richtige Ausgangsgröße.
Wochenstunden falsch geschätzt
Schon wenige Stunden Unterschied pro Woche können das rechnerische Ergebnis deutlich verändern.
Minijob-Grenze übersehen
Im Minijob zählt nicht nur der Stundenlohn, sondern auch die monatliche Verdienstgrenze.
Branchenmindestlohn ignoriert
In bestimmten Branchen kann eine höhere Untergrenze gelten als der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.
Zuschläge falsch bewertet
Nicht jede Zulage oder Sonderzahlung darf einfach pauschal auf den Mindestlohn angerechnet werden.
Stichtag vergessen
Bei Erhöhungen zum Jahreswechsel oder in Branchen mit unterjährigen Änderungen ist der richtige Stichtag entscheidend.
Einordnung
Wie genau ist der Mindestlohn-Rechner?
Der Rechner arbeitet mit Bruttowerten und typischen Durchschnittsformeln. Er ist besonders hilfreich, wenn schnell geprüft werden soll, ob Stundenlohn, Monatsgehalt oder Minijob rechnerisch plausibel sind.
Er ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Abweichungen können entstehen, wenn Tarifverträge, Zuschläge, Arbeitszeitkonten, Sonderzahlungen, Sachbezüge oder besondere Vertragsregelungen eine Rolle spielen.
Datenstand und Quellen
Die dargestellten Informationen beziehen sich auf Mindestlohnwerte 2026/2027 und dienen der allgemeinen Orientierung.
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales: gesetzlicher Mindestlohn
- Bundesregierung: Mindestlohn 2026 und 2027
- Mindestlohnkommission: Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns
- Destatis: Mindestlohnentwicklung und Branchenhinweise
- Zoll und BMAS: Branchenmindestlöhne und besondere Arbeitsbedingungen
Keine Rechtsberatung. Für verbindliche Einzelfälle sind Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Fachberatung oder zuständige Stellen maßgeblich.
FAQ
Häufige Fragen zum Mindestlohn-Rechner
Die wichtigsten Fragen zu Mindestlohn, Monatsgehalt, Stundenlohn, Minijob-Grenze, Branchenmindestlohn und Berechnung.
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto pro Stunde. Ab dem 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro brutto pro Stunde.
Ist der Mindestlohn brutto oder netto?
Der Mindestlohn ist ein Bruttostundenlohn. Steuern und Sozialabgaben sind darin noch nicht abgezogen. Der Nettolohn hängt von persönlichen Faktoren ab.
Wie berechne ich das Monatsgehalt beim Mindestlohn?
Bei gleichbleibender Wochenarbeitszeit wird häufig mit Wochenstunden × 52 ÷ 12 gerechnet. Die so ermittelten Monatsstunden werden mit dem Mindestlohn multipliziert.
Wie viel Monatsgehalt ergibt der Mindestlohn 2026 bei 40 Stunden?
Bei 40 Wochenstunden ergeben sich rund 173,33 Monatsstunden. Multipliziert mit 13,90 Euro sind das rund 2.409,33 Euro brutto pro Monat.
Gilt der Mindestlohn auch im Minijob?
Ja, der Mindestlohn gilt grundsätzlich auch im Minijob. Zusätzlich muss die monatliche Minijob-Grenze beachtet werden.
Wie viele Stunden darf man 2026 im Minijob arbeiten?
Bei 13,90 Euro Stundenlohn und 603 Euro Minijob-Grenze sind rechnerisch rund 43,38 Stunden pro Monat möglich.
Gibt es Branchen mit höherem Mindestlohn?
Ja. In einigen Branchen gelten verbindliche Mindestlöhne, die über dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn liegen können, etwa Pflege, Gebäudereinigung oder bestimmte Handwerksbereiche.
Ersetzt der Mindestlohn-Rechner eine Rechtsberatung?
Nein. Der Rechner liefert eine Orientierung auf Basis der eingegebenen Daten. Er ersetzt keine Rechtsberatung, keine Lohnabrechnung und keine Prüfung eines Tarifvertrags.
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